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Unter der Schirmherrschaft des
Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus, MdB Ernst Hinsken,
erhielten am 12. Mai 2006 in Hannover 77 herausragende geologische
Standorte Deutschlands die Auszeichnung
Sie sind aus einem Wettbewerb der Akademie der
Geowissenschaften zu Hannover hervorgegangen, für den 180 Bewerbungen aus den
insgesamt in der Bundesrepublik erfassten
12 000 Geotopen eingegangen waren.
Die Liether Kalkgrube gilt als herausragende geologische
Besonderheit.
Hinsken würdigte die touristische Bedeutung dieser
faszinierenden geologischen Objekte und Landschaften: "Die Liste der Geotope
erfasst alle Bundesländer und liest sich wie ein spannender Reiseführer. Jeder
von uns kennt die Insel Helgoland, die Wattenmeerküste, die Kreideküste von
Rügen, das Siebengebirge, die Eifel und den Pfahl im Bayerischen Wald als schöne
und besondere Naturlandschaften. Mit der Loreley wie mit der Roßtrappe im Harz
verbinden sich Sagen, mit dem Burgberg Stolpen vor allem der Name der Gräfin
Cosel. Dass diese alle und auch viele kleinere und weniger bekannte Objekte aber
auch in ihrer geologischen Besonderheit wahrgenommen werden, dafür soll der
Titel "Nationaler Geotop" sorgen."
Der Wettbewerb stellt die Verbindung von Naturschutz und
Tourismus auf populärwissenschaftliche Weise her. Er leistet einen Beitrag zum
Ziel der Bundesregierung, den Tourismus als nachhaltigen Wirtschaftszweig zu
stärken. Die Geotope sollen aktiv zur touristischen Entwicklung und Vermarktung
von Deutschlands Naturreichtum beitragen und möglichst eng in das Gesamtangebot
eingebunden werden.
Hinsken wertete es als hervorragend, dass zusammen mit der
Auszeichnung auch gleich ein Buch zum Wettbewerb "Faszination Geologie - die
bedeutendsten Geotope Deutschlands" herauskommt, das die touristische
Vermarktung nachdrücklich unterstützen wird: "Die ausgezeichneten Orte und
Regionen haben nun alle Möglichkeiten, mit der heute verliehenen Auszeichnung
noch besser zu werben."
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